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Der verbundene Mensch

Figuren und „Gesichtsprofile“ aus Holz, Stahl und Glas strecken sich ab der Stirn antennengleich einer feinsinnigen Welt entgegen. Sie verdeutlichen die Spannungslage des Menschen zwischen den Forderungen einer „harten“ Wirklichkeit und immateriellen Sinnbedürfnissen. Die Idee des verbundenen Menschen greift eine Wortschöpfung von Goethe auf, der von der „Mitwelt“ spricht. Das bezieht den Mitmenschen, Tiere, Pflanzen, die gesamte Natur mit ein und sieht einen Gesamtzusammenhang.

 

Inhaltliche Erläuterung zum Werk

Diese Skulptur zeigt ein 3,30 m hohes Gesichtsprofil einer Frau, das sich als Stahlband von der Erde zum Himmel streckt.

Von der Frontale aus erscheint es erst als eine abstrakte Welle. Wenn  man in eine der beiden Seitenansichten wechselt, offenbart das Band seine Besonderheit. Eine schlichte zarte Linie. Eine poetische Darstellung des Menschen - vom Himmel gezogen, von der Erde getragen – empfindsam, konzentriert, nachdenklich, sehnsuchtsvoll.

Das überlebensgroße Gesichtsprofil streckt sich ab der Stirne als eine feine, dünner werdende Antenne nach oben hin. Bei Wind erscheint das Profil durch die Vibration belebt.

 

 

 

 

„Zwischen Himmel und Erde ausgespannt“

Stahl

330 cm / 2012