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Ein Empfangender

Das hier formulierte Lebensmodell und stille Gegenweltbild zur omnipotenten GIER - mit den vorherrschenden Grundgefühlen des Zuwenig, einer inneren Leere sowie Ängstlichkeiten um angehäufte Besitzstände - ruht auf einer Vorstellung vom Dasein als einer Welt der Fülle und Chancenvielfalt. Der wahre Reichtum liegt nicht in erreichbaren äußeren Quantitäten, sondern in der Achtsamkeit im Umgang mit der Mitwelt und im Bemerken und Schätzen-Können des Gegebenen.

„Im Fluss des Lebens"

Kniender König aus Lärchenholz auf Mahagoni Ruderboot mit Flaschenglasbruch überzogen

270 x 980 x 70 cm / Dez. 2001 & März 2007

Inhaltliche Erläuterung zum Werk

Das schwebende Boot mit dem glitzernden und reflektierenden Glasüberzug  beschreibt die menschliche Existenz als Etappe auf dem Strom des Lebens. Der kniende König mit seinen leicht erhobenen Händen verweist auf die Würde in jedem einzelnen - ebenso, wie auf die Fülle der während dieser Bootsfahrt begegnenden Eindrücke, Chancen und Gestaltungsmöglichkeiten.

Die 68,5 kg schwere Raumskulptur wurde in Schloss Zell an der Pram ausgestellt und wartet auf einen passenden Standort. Es sollte ein hoher langgestreckter Raum sein. Das Boot soll (wie in der Skizze unten verdeutlicht) an 4 Punkten mittels Karabinern und Drahtseilen frei im Raum schweben und von unten beleuchtet werden. Das Spiel der Lichtreflexionen im Glasüberzug  ist sowohl ein Hochgesang auf die Schönheit des Lebens als auch auf die Zerbrechlichkeit unseres Daseins.